Mediation

Lateinisch: „Vermittlung“

Mediation ist ein freiwilliges und außergerichtliches Verfahren, um Streitigkeiten, Uneinigkeiten oder Konflikte mit Hilfe einer neutralen dritten Person, dem Mediator, zu lösen. Ziel ist es, eine "Win-Win-Situation" für alle Beteiligten zu erschaffen. Sie endet mit konkreten Vereinbarungen, die Bestand für die Zukunft haben.
Das setzt voraus, dass die Beteiligten wieder konstruktiv kommunizieren und alle Sichtweisen und Meinungen gehört werden.
Die meisten Menschen in Konfliktsituationen benötigen die Unterstützung eines ausgebildeten Mediators, der weder Partei ergreift, noch Verurteilungen aussprechen wird. Er begleitet den Kommunikationsprozess und leitet die Parteien an, schnelle und kostengünstige Regelungen zu finden, von denen jede Partei profitiert.
Der Immobilienmediator ist speziell in den Anwendungsgebieten der Bau- und Immobilienwirtschaft ausgebildet. Mögliche Themenbereiche können Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn, Erben, Käufern und Verkäufern, auch zwischen Verkäufern und Maklern oder Bauherren und Bauträgern sein.
Während eines gerichtlichen Prozesses beispielsweise wegen einer Ehescheidung ist es möglich, dass die Auseinandersetzung stagniert, weil z. B. über den Immobilienbesitz gestritten wird. Auch hier ist der Ansatz für eine Mediation sinnvoll, um anschließend das gerichtliche Verfahren zügiger beenden zu können.
 
Kosten sparen- Nerven schonen- Einigungen finden.